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09. Dezember 2016

Der zweite Badenhäuser Advent zog viele Generationen an

Badenhausen. „Das Jahr 2016 befindet sich schon auf der Zielgeraden. Der 03.12 war dafür ein deutliches Zeichen. Elf Monate liegen hinter uns, und wenige Tage trennen uns von Weihnachten“, mit diesen Worten eröffnete Badenhausens Ortsbürgermeister Erich Sonnenburg den zweiten Adventsnachmittag auf dem Bauernhof Bercht, der sich in eine Gemütlichkeit ausstrahlende Vorweihnachtswelt verwandelt hatte.

Zuvor stimmten aber die Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Martin die Gäste, die in vielen Generationen und großer Zahl gekommen waren, mittels Liedern und Gedichten auf die Adventszeit ein. Und die Kinderaugen strahlten fast intensiver wie die Sonne, als ihnen der Beifall verdeutlichte, wie gut ihre Beiträge nicht bloß bei den Erwachsenen angekommen waren.

Sonnenburg erinnerte in seinen Begrüßungsworten aber auch daran, das der Start des ersten Adventsnachmittags im Dezember 2013 auf dem Hof Bercht sehr gelungen war und im Prinzip eine Fortsetzung voraussetzte. Er dankte Pfarrer Thomas Waubke, der wieder alle Organisationsfäden in die Hand genommen und damit Vereine, Gruppe und einzelne Bürger mit auf den Veranstaltungsschlitten geholt hatte. Sein Dank galt somit auch allen anderen Machern und Organisatoren, insbesondere der Familie Bercht, die erneut ihren Hof für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt hatte.

Abschließend wünschte er allen, dass sie sich zumindest dort für ein paar Stunden  nicht vom Weihnachtsstress treiben lassen sollten, sondern für ein paar schöne Stunden die Zeit fänden, den Markt zu erleben und die vielfältigen Angebote wahrzunehmen. Schließlich hatte Petrus ja für märchenhaftes Winterwetter gesorgt.

Zeit wurde sich von Groß und Klein genommen. Denn es gab sehr viel zu sehen und durchaus käuflich zu erwerben. Dabei handelte es sich nicht „nur“ um warme Speisen und Getränke sowie selbstgebackenen Kuchen, sondern auch um Weihnachtsgeschenke für andere oder sich selbst. Beim Glücksrad sorgte der Charlottenhof für Spannung, fleißig hatten die Bewohner in den vergangenen Wochen weihnachtliche Dekorationen gebastelt. Außerdem wurde die Zeit auch dafür genutzt, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die man lange nicht mehr gesehen hatte oder auch gar nicht kannte.

Nicht weniger Aufmerksamkeit erfuhr der Posaunenchor, die „MartinsBläser“, die sich mit ihren Melodien in die Herzen der Gäste spielten. Gleiches darf über den Frauenchor und den Männergesangsverein Badenhausen sowie den Gemischten Chor Oberhütte gesagt werden, als sie ihre Stimmen nacheinander erklingen ließen und damit schon auf das „Krippenspiel“ einstimmten.

Als dann aber ein Kälbchen den Hof betrat, und zwei Engel unter das Dach der einen Scheune „schwebten“, wussten alle, dass das Krippenspiel auf dem Aufführungsplan stand. Jeder der rund 300 Gäste suchte sich einen Platz, und wenn das auf Strohballen war, denn die Laiendarsteller, die zumeist amtierende oder ehemalige Teamer des Kindergottesdienstes waren, wollten die Weihnachtsgeschichte einfühlsam und überzeugend in Szene setzten.  Das Stück erinnerte an ein von viel Enthusiasmus getragene Musical. Denn neben den Chören waren auch Solostimmen zu vernehmen und Pfarrer Thomas Waubke ließ mit dem Rhythmus fast das Keyboard tanzen. Die Zuschauer durften ebenso Lieder mit anstimmen, wovon sie herzhaft Gebrauch machten.

Alles in allem ein Nachmittag, der bestimmt für Jeden etwas zu bieten hatte und so manch einen über eine dritte Fortsetzung nachdenken ließ. Der Erlös des zweiten Badenhäuser Advents  wird unter übrigens dem Motto „Aus dem Dorf für das Dorf“ zur Ausgestaltung des 1050-jährigen Dorfjubiläums im übernächsten Jahr genutzt werden. pb

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